Ehlers-Danlos Syndrom

Vorab möchte ich darauf hinweisen dass ich KEINE Ärztin bin, bei Beschwerden sucht euch bitte professionelle Hilfe! 

Ehlers-Danlos Syndrom (EDS) ist eine Gruppe von seltenen genetischen Bindegewebserkrankungen, bei denen das Bindegewebe im Körper aufgrund eines genetischen Defekts in der Kollagenproduktion oder -struktur geschwächt ist. Kollagen ist ein wichtiges Protein, das für die Festigkeit und Elastizität der Haut, Gelenke, Blutgefäße und anderer Organe verantwortlich ist. Je nach Art des EDS können die Symptome variieren, aber alle Formen führen zu einer erhöhten Gelenkbeweglichkeit, brüchiger Haut und anderen Bindegewebsproblemen.

Symptome von Ehlers-Danlos Syndrom:

  • Hypermobile Gelenke: Übermäßige Beweglichkeit der Gelenke, die zu häufigen Verrenkungen oder Luxationen führt
  • Dehnbare, fragile Haut: Haut, die ungewöhnlich dehnbar ist und leicht blaue Flecken oder Narben hinterlässt
  • Chronische Gelenk- und Muskelschmerzen: Häufige Gelenkprobleme und Schmerzen durch Instabilität oder Überdehnung
  • Schwache Blutgefäße: Erhöhtes Risiko für Blutergüsse, innere Blutungen oder sogar rupturierte Blutgefäße
  • Verzögerte Wundheilung: Wunden, die langsamer heilen und die Bildung von Narbengewebe beeinträchtigt wird
  • Gastrointestinale Probleme: Probleme wie Reflux, Verstopfung oder Leaky Gut (durch Bindegewebsschwäche im Verdauungstrakt)
  • Hautprobleme: Häufige Hautprobleme wie Dehnungsstreifen und Narbenbildung
  • Müdigkeit: Chronische Erschöpfung durch die Belastung der Gelenke und des Bindegewebes

Es gibt verschiedene Formen des Ehlers-Danlos-Syndroms, die unterschiedliche Symptome und Schweregrade aufweisen. Die Behandlung konzentriert sich auf die Linderung der Symptome, Prävention von Verletzungen und die Förderung der Lebensqualität. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Lesen Sie hier mehr über EDS: https://www.bundesverband-eds.de/de


Was empfehle ich in Bezug auf die Ernährung?

Natürlich ist jeder Körper unterschiedlich, und ich bin kein Arzt, daher kann ich dir nur sagen, was mir geholfen hat.

Für mich hat es bereits eine große Veränderung für mein Wohlbefinden gebracht, als ich meine Ernährung auf eine vollwertige, pflanzliche Ernährung umgestellt habe. Warum fängst du nicht dort an und schaust, wie du dich fühlst? Wenn du immer noch Probleme hast, fang an, Dinge wie Zucker, Gluten, Alkohol und andere entzündungsfördernde Zutaten1 zu reduzieren. Wenn das alles nicht hilft, würde ich dir empfehlen, dich mit dem Thema Histamin und allem, was damit zusammenhängt, auseinanderzusetzen.

Vielleicht solltest du auch einen Ernährungsberater oder einen Hormoncoach aufsuchen und dein Mikrobiom testen lassen, um herauszufinden, was in deinem Körper vor sich geht.

  1. Verfeinerte Kohlenhydrate, zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke, Fleisch, frittierte Lebensmittel, Transfette, übermäßiger Alkohol, Omega-6-Fettsäuren (in zu hohem Maß), künstliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, Milchprodukte, Gluten, künstliche Transfette (teilweise gehärtete Öle). ↩︎