Leaky Gut

Vorab möchte ich darauf hinweisen dass ich KEINE Ärztin bin, bei Beschwerden sucht euch bitte professionelle Hilfe! 

Leaky Gut (auch als „durchlässiger Darm“ bekannt) bezeichnet einen Zustand, bei dem die Darmschleimhaut geschädigt ist, was dazu führt, dass schädliche Substanzen wie Toxine, unverdauten Nahrungsreste und Bakterien in den Blutkreislauf gelangen. Normalerweise bildet die Darmschleimhaut eine Barriere, die diese Substanzen zurückhält, aber bei Leaky Gut ist diese Barriere durchlässig. Dies kann zu Entzündungen im Körper führen und eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen verursachen.

Symptome von Leaky Gut:

  • Verdauungsprobleme: Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Bauchschmerzen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder Lebensmittelgruppen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit: Häufige Erkältungen oder Infektionen aufgrund eines geschwächten Immunsystems
  • Hautprobleme: Ekzeme, Akne oder andere Hautausschläge
  • Konzentrationsstörungen („Gehirnnebel“): Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder klar zu denken
  • Müdigkeit: Chronische Erschöpfung oder anhaltende Müdigkeit
  • Gelenk- und Muskelschmerzen: Entzündungen, die zu Schmerzen und Beschwerden in den Gelenken und Muskeln führen können
  • Stimmungsschwankungen: Angst, Depressionen oder Reizbarkeit durch die systemische Entzündung

Leaky Gut wird oft mit chronischen Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, Reizdarmsyndrom (IBS) und Nahrungsmittelallergien in Verbindung gebracht. Die Behandlung umfasst oft eine Ernährungsumstellung, um Entzündungen zu reduzieren und die Darmgesundheit zu fördern.


Was empfehle ich in Bezug auf die Ernährung?

Natürlich ist jeder Körper anders und ich bin kein Arzt, daher solltest du im Bedarfsfall unbedingt medizinischen Rat einholen.

Was hilft bei Leaky Gut?

  • Olivenöl
  • Grünes Blattgemüse
  • Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren (Vorsicht: Himbeeren enthalten Histamin)
  • Probiotische Lebensmittel wie Joghurt, fermentiertes Gemüse, Kombucha (Vorsicht bei Histaminintoleranz!)
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte (Vorsicht bei Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten bei Histaminintoleranz)
  • L-Glutamin
  • Gesunde Fette wie Avocadoöl, Nüsse und Samen sowie Kokosöl (Vorsicht bei Nüssen bei Histaminintoleranz)
  • Zinkreiche Lebensmittel wie Kürbiskerne, Linsen und Kichererbsen (Vorsicht bei Hülsenfrüchten bei Histaminintoleranz)
  • Ausreichend Flüssigkeit durch Wasser oder Tees wie Pfefferminze, Kamille oder Ingwer

Was sollte vermieden werden?

  • Zucker
  • Gluten
  • Verarbeitete Lebensmittel
  • Milchprodukte
  • Alkohol
  • Frittierte und stark verarbeitete Fette